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Das Abmischen

Musiksoftware Forum: Musiksoftware Allgemein: Ältere Beiträge: Das Abmischen

   Von flo am Donnerstag, den 18. Oktober, 2001 - 14:03:

Wollte mich mal generell an das Thema Abmischen rantasten. habe schon oft gehört dass das eigentlich der wichtigste Teil einer Produktion ist. Was ich mich dabei frage ist: WEnn man z.b. mit Samplern arbeitet, muss man schon beim Samplen auf das Abmischen hinarbeiten, d.h. ein Sample so modifizieren (Frequenzen,...) im Hinblick auf die fertige Mischung? Oder macht man dass alles während des Mischens? Generell: was haben Frequenzen mit dem Abmischen zu tun?

   Von Wmeo am Donnerstag, den 18. Oktober, 2001 - 19:21:

Hi flo,
ich empfehle dir zwei Bücher, die mir in der Praxis sehr geholfen haben:
- Recording, Einführung in die Technik der
Musikproduktion
von Jan-Friedrich Conrad
ISBN 3-9802124-6-7 c 1995
erschienen bei PPV/Presse Projekt Verlags GmbH,
Bergkirchen
und besonders
- Mixing Workshop, Leifaden für Beschallung und
Homerecording (mit vielen Beispielen auf CD)
von Uli Eisner
ISBN 3-932 275-02-0 c 1997
erschienen bei PPV/Presse Projekt Verlags GmbH,
Bergkirchen

Es sind zwei Prozesse: das Recording mit dem abschließenden Mix-down und das Mastern, welche
zum Klangergebnis führen.
Die Beachtung von Frequenzen ist zum Beispiel wichtig, um einzelne Instrumente/Sounds überhaupt gut in einem Mix hören bzw. heraushören zu können.
Ein klassisches Beispiel hierfür ist die frequenzmäßige Trennung von Kick und Bass.
Liegen sie zu eng bei einander dann klingt der bass nicht, zu mal er in vielen Musikstilen rhythmisch oft parallel zur Kick gespielt wird.
Und die Kick kann ihr Klangpotential auch nicht entfalten.
Manche songs klingen auch recht mager, weil große Löcher im Frequenzspektrum bestehen (z.B. zu geringe Besetzung der Mitten).
Lege dir bei deinen Recordings und beim Mastern
Formblätter an, damit du deine Recordings kontrolliert verändern kannst.
In der Regel wirst du die instrumente/sounds jeder einzelnen Spur zunächst so klingen lassen wie du es für richtig hälst.
Im zweiten Schritt wirst du im Zusammenklang mit den anderen instrumenten/sounds erkennen, daß einzelne instrumente/sounds verändert werden müssen, um einen Gesamtsound zu erreichen, der einem vorschwebt.
Es kann hilfreich sein, einen song auf einer CD, der deinen sound hat, immer wieder als Referenz zu hören.
So kannst du dich deinen Vorstellungen nähern.
Das allerwichtigste ist: fiddle nicht herum und stolpere per Zufall in einen halbwegs guten sound,
sondern gehe kontrolliert Schritt für Schritt.
Meine Empfehlung: fange mit der Rhythmusgruppe an!
Am Zusammenspiel von drums, bass, guitar kannst du schon sehr viel Erfahrung sammeln.

Jürgen

   Von flo am Freitag, den 19. Oktober, 2001 - 09:51:

danke für deinen tip. werde mal bei amazon reinschauen obs die haben. (wenn du die bücher nicht verkaufst!?) Eines hab ich aber nicht verstandne: Was sind "Formblätter" und wozu sind sie gut?



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