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Hallo,
ich brauche einen neuen Prozessor und
frage mich, ob es nicht auch ein Celeron 1100 Mhz
tut, der Pentium III 1100 Mhz ist fast doppelt so teuer.
Taugt der Celeron für Audio-Anwendungen (für
Grafik wurde er mir nicht empfohlen, hat
Schwierigkeiten beim Rendering, was immer das ist,
sagten sie mir im Fachhandel).
Dass die Performance nicht ganz so stark ist wie beim PIII ist klar, wäre aber kein Problem.
Nur wenn Cubase VST und Wavelab mucken, wäre es
nett, wenn Ihr es mich vor dem Kauf wissen laßt
(habe auch schon bei Steinberg angefragt, leider
keine Antwort erhalten...).
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..lass lieber die Finger davon. Für "kleine" Sachen ist's in Ordnung. Problem ist, das der Celeron zu wenig cache hat und da geht dann nix mehr. Würde an Deiner STelle etwas sparen und gleich auf den Pentium 4 gehen. Das neue Cubase 5.1 zum Beispiel ist für den Pentium4 optimiert. Ich benutze einen P4 1.5Ghz; hatte 40 Audiospuren offen, 20EQ's und dynamics und hatte bei der VST Leistung nur 20%.
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wenn du nicht auch wie "crashdown" den (halben ?) computer mit audiobearbeitung vollstopfst (t'schuldigung; bearbeitest) kannst du ruhig auf eine kleinere leistung zurückgreifen. zb bearbeitet mein celeron 433 mind. 4 audio- und 6 effektspuren in echtzeit, was für viele priv. anwendungen (auch wavelab) bestimmt reicht!
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Egal was man mit Audio machen möchte, der Celeron ist deutsch gesagt !!!
Ich selber benutze einen Celeron für kleinste MIDI- und Audio-Anwendungen momentan, doch dieser stürzt mir immer ab. Es liegt nicht am Betriebssystem, es liegt am Celeron Prozessor, welcher nicht stabil genug ist.
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Das glaubst du ja wohl selbst nicht, dass der Celeron an deinen Abstürzen schuld ist. Ursachen dafür kann es viele geben: Überhitzung (Lüfter steht still, Prozessor übertaktet), Hardwarekonflikte, zu wenig Speicher etc. Auf jeden Fall habe ich mit meinem Celeron 400 überhaupt keine Probleme, und der lief schon unter Windows 98 einwandfrei. Und mein nächster Prozessor wird auch ein Celeron (900) sein!
Marty
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Stimmt schon, dass wahrscheinlich x andere Gründe
dafür verantwortlich sind. Nun, 400 Mhz ist für viele Progs nun mal das unterste Limit. Auch dein neuer 900er ist nicht für alles "gut" genug.
Videobearbeitung in seriöser Weise kannst de schlichtweg abschminken. Wenns schon ein Celeron sein muss, dann doch mindestens den neuen 1100er.
Kostet ja kaum mehr. Uebrigens hat AMD aus Ihrer Billigabteilung einen Duron 1100, der in Tests sehr gut abschnitt. Da ich seit längerer Zeit diverse Bearbeitungen mit PCs betreibe, kann ich von Billigstlösungen betreffend Prozessor, Chipsätzen und RAM sparen nur dringendst abraten.
Hat man nicht genug Kohle auf einmal, ist es immer noch schlauer, man baut sich die Geschichte
nach und nach auf, anstelle von sog. Hammerangeboten mit übertakteten Proz. und in jeder Weise am Limit fahrender alter Hardware ohne schlaue Kompatibilität für die Zukunft. Wird
viel Aerger sparen und unter dem Strich langfistig nicht teurer ausfallen.
Gruss Alain
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Nun, es kommt immer auf die jeweiligen Programme und Relationen an, inwiefern ein Prozessor schnell genug ist oder nicht. Für Encoding kann eine CPU gar nicht schnell genug sein, für die Textverarbeitung tut es jede. Und wieso Videobearbeitung in seriöser Weise mit einem Celeron 900 nicht gehen soll, musst du mir mal erklären. Wie hat man das denn damals gemacht, als es den Pentium III noch gar nicht gab?
Ein 1100er kostet immerhin 100 DM mehr als ein 900er. Außerdem kann ich mit einem Mainboard, das den Tualatin unterstützt, immer noch nachrüsten, so dass ich meinen PC in dieser Form dann immer noch 2, 3 Jahre nutzen kann.
Dass AMD-CPUs billiger sind, ist mir bekannt. Allerdings ist auch bekannt, dass AMDs mehr Hitze produzieren und somit auch leistungshungriger sind, was wiederum eine stärkere Kühlung bedeutet. Und ich weiß nicht, was du mit Billigstlösungen meinst, aber einen Celeron 900 in Verbindung mit einem Tualatin-fähigen Mainboard halte ich für ein optimales Preis/Leistungs-Verhältnis, zumal der Celeron 900 wohl einem Pentium III mit 700 MHz entsprechen dürfte.
Von Übertaktung halte ich nicht viel. Naja, vielleicht werde ich den Celeron 900 um 100 MHz übertakten, mehr aber nicht.
Was Zukunftskompatiblität betrifft, gibt es die im PC-Bereich ohnehin nicht, da auch ein Pentium IV-Mainboard irgendwann ausgewechselt werden muss.
Und der Tualatin-Chipsatz soll lt. einem Händler, den ich vorhin gesprochen habe, bis 2 GHz unterstützt werden. Eine bessere Lösung, auch vom finanziellen Aspekt her, gibt es IMHO gar nicht.
Gruß
Martin
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Des mit dem Tualatin bis 2 Ghz steht noch nirgends schwarz auf weiss. Und wenn Du schon solche tollen Wörter verwenden willst, Tualatin mit 0,13 Mikrometer-Technik findest du auf den PIII-T, aber nicht auf dem 0,18 Celeron, gell? Es hiess auch einmal, die PIII- Reihe ginge bis mind. 1,5 Ghz, was Intel inzwischen zu 90 % verneint. Natürlich kommst darauf an, was man machen will. Die Frage, wie die Videobearbeitung damals lief, stellt sich gar nicht, da etwelche Dig. Formate und entspr. Hard- und Software noch gar nicht vorhanden waren und ich es mir niemals zumuten werde, MPEG4 mit einem Celeron zu rendern. Und Dein geliebter Celeron 900 arbeitet mit antiken, schon rostigen 66 MHz FSB. Nur der
1200er bringst von der Scheintot-Klasse 66 in die SeniorenAbteilung der 100 Mhz. Ich verachte niemanden, der noch mit älterem Gerät aus fin. Gründen arbeiten muss. Nur, wenn man schon etwas neues kauft, verstehe ich nicht, wie man versucht einer Leiche Sauerstoff einzuflössen.
Denn mit dem schnelleren Prozessor alleine ist noch gar nichts gemacht, und heut ist Hardware derart günstig in guter Qualität zu haben.
Einen sehr ausführlichen Performence Test und Vergleich im Bereich Multimedia, Grafik, Game, Rendering, Office, 3D Spiele, 3D Grafik findest
du im PC PROFESSIONELL Ausgabe 01/2002. Da hast du alle Antworten und direkte Vergleiche aller CPU's ab 600 - 2000 Mhz. Und schlechter als der 900 Celeron von allen 33 Prozessoren war nur noch PIII 600 und die Celerons 766 und 800.
Das AMD früher dem Hitzetod näher war stimmt auch. Bin selber kein AMD Benützer. Sondern P3 und P4. Werde mir in Zukunft aber auch schnelle
AMDs anschauen und ev zulegen. Aber dann nur mit AMD-Chipsätzen, keine ALI, SIS und VIA 133 Verlierergeschichten.
Wieso nimmst Du nicht den Celeron 1200, wenn Du schon so drauf schwörst, kostet ja nur nen Kartoffelsack mehr als dein 900er ?
Letztdenendlich ist es mir wurscht, wie Du Dein Geld verwendest, aber ratet doch nicht den noch
weniger wissenden zu solch defizitären Investitionen !
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Nun, anscheinend hat sich der Händler da irgendwie vertan, weil ich nach Recherchen festgestellt habe, dass der Celeron mit Tualatin-Kern nur bis 1,4 GHz hergestellt werden und vom "Willamette" ersetzt werden soll. Aber selbst 1,4 GHz reichen mir für die nächste Zeit dicke aus.
Sorry, diese "tollen" Wörter habe ich nicht erfunden. Wende dich deswegen doch an Intel.
Anscheinend ist an dir vorübergegangen, dass Tualatin-Celerons (ab 1,2 GHz) sehr wohl in 0,13 Mikrometer-Technologie gefertigt sind. Eine Suchmaschine deiner Wahl bringt dich weiter.
Dass der Tualatin-Celeron bis 2 GHz geht, schließe ich jetzt aus, 1,4 GHz werden es aber mit großer Wahrscheinlichkeit werden.
Du scheinst nicht viel Ahnung (zumindest von Celerons) zu haben. Nach dem 1. Fehler betreffend der Fertigungs-Technologie ist deine Äußerung verkehrt, dass der Celeron 900 mit 66 MHz FSB-Takt arbeitet: Ab dem Celeron 800 sind es 100 MHz!
Wenn sich jemand von dir auf Grund seiner Hardware-Ausstattung "verachten" lässt, ist das sein Problem. Und deins ist es, mit einem Celeron keine mpeg4-Filme zu rendern.
Schon mal was von einem im Vergleich zu den Pentiums viel besseren Preis/Leistungs-Verhältnis von Celerons gehört? PC-Zeitschriften können viel schreiben. Dass für die das aktuellste CPU-Modell das Maß aller Dinge ist, ist auch kein Geheimnis. Nur sollte man immer die Proportionen im Auge behalten: Wozu braucht jemand, der gelegentlich mal ein Game spielt, eine High-End-Grafikkarte für mehrere hundert Mark? So kommst du mir hier mit deinen Äußerungen vor: Alles, was nicht mindestens auf einen Pentium IV hinausläuft, ist Schrott...
Natürlich ist ein Celeron 900 lahmer als ein Pentium IV, aber ein Pentium III ist auch lahmer. So what? Wenn du dir immer das aktuellste Modell zulegen willst: Schön, mach das. Ich lach mir aber einen ins Fäustchen, weil ich ein sehr viel günstigeres System habe und trotzdem zufrieden damit bin. Selbst über meinen jetzigen Celeron 400 kann ich nicht klagen. Und stell dir vor: Ichh habe damit sogar schon einen Film in mpeg encodiert!
Sorry, aber deine Äußerungen sind derart polemisch, dass sie mir in keinster Weise als Kaufentscheidung dienen können. Und deine Bemerkungen über den Celeron, die falsch sind, haben dich diesbezüglich disqualifiziert.
Warum ich nicht den Celeron 1200 nehme? Weil der 900er ein Stück preiswerter ist. Deswegen!
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Wenn Du genau liest, sage ich bereits im 2. Satz, dass der Tualatin NICHT auf dem 0,18er erscheint (Wie soll das technisch gehen bitte ?) Es stimmt, dass der neue 800er neu mit 100 FSB lauft (hatte 900er in Erinnerung), Aber das ist doch für einen nagelneuen Prozessor (2002) keine Innovation... . Und einen 900er-T habe ich noch nirgends gesehen (ist und bleibt coppermine) Sage ja, nimm den 1200er T.
Ausserdem betreibe ich mit dem PIII 1 Ghz. (Win 2000) einen Server;will hier gar nicht schwächer fahren, es leiden nur die Besucher !, du wärst der 1.(ich der 2.!, zugegeben) der sich über lahme Server beklagen würde. Den P4 benütz ich privat, würd heutzutage betr. Qualität auch AMD nehmen, wenn wir schon vom Preis reden. Uebrigens hat AMD einen neuen DURON 1100 (in diesem Falle auf dem alten Athlon basierend mit 200 mhz FSB), hat ne sensationelle Leistung (+25%) gegenüber gleichgetakteten und ich krieg den hier unter 100 EUR.
Nee, es muss nicht das teuerste sein, baue 8-10 Kisten(Jahr) für Studis und Schüler, mit teilweise sehr beschränktem Budget. Aber versuch darauf zu achten, das det Ding ausbaufähig bleibt. Für reine Office Geschichten knall ich denen auch nen günstigeren
Rechner ein, schau aber darauf, dass sie bei Interesse und Geld für Games, Musik oder Dig.Filmbearbeitung auf dem vorhandenen aufbauen können. ( 200-266er und net 100 Mhz z.Bsp.)
Vielleicht bist Du auch ein wenig neidisch,(leider eine europ. Ment.), dass du gute Ware und deren Benützer verteufelst. Vielleicht ein Geizhals, der mit Turnschuhen aufs Matterhorn will oder vielleicht biste ganz in Ordnung, aber dann lass Fakten eben Fakten sein und Celeron einen Celeron bleiben (er ist auch nach dem Schönreden das was er ist) OK ?
Trotzdem schöne Festtage Alain
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Wenn ein Celeron mit Tualatin-Kern in 0,13 Mikrometer-Technologie produziert wird - was bitte schön spielt deine Bemerkung dann eine Rolle? Es gibt immer wieder technische Neuheiten. Wollte man allerdings dauernd auf dem neuesten Stand sein, müsste man sich alle paar Monate das Neueste vom Neuesten holen, was auf dich anscheinend zutrifft. Nicht jeder ist so ein "Ich muss immer das neueste haben"-Freak wie du und setzt die brandneueste Hardware ein, um sagen zu können: "Leute, eure Hardware taugt nichts. Nur, das was ich habe, ist gut genug." So kommt mir dein Enthusiasmus diesbezüglich zumindest vor.
Schön, dass der AMD mit 200 MHz FSB eine sensationelle Leistung hat. Nur heißt das nicht, dass die Leistung einer CPU mit 100 MHz FSB automatisch schwach ist. Es ist auch kein Geheimnis, dass Prozessoren immer leistungsfähiger werden. In ein paar Jahren zählt auch deine so heiß geliebte Kiste zur Museumsware.
Ich habe schon seit zig Jahren Computer und kann nicht sagen, dass der Celeron so lahm ist, wie du es hier darstellst. Es kommt - wie so oft - darauf an, was man macht. Und für meine Zwecke - Internet, Audio, Anwendungen, Grafik - wird ein Celeron 900 fürs erste sicherlich voll ausreichen.
Sorry, dass ich nicht so ein Goldesel bin wie du, der sich ständig die neueste High-Tech-Ware kaufen kann, die es gerade auf dem Markt gibt. Aber komm mal von deinem hohen Ross runter und akzeptiere, dass es sehr wohl auch preisgünstige und leistungsfähige Prozessoren gibt, die nicht den Super-Mega-Daten entsprechen, die du hier bewirbst. OK?
Auch dir schöne Festtage.
Martin
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